über die letzten Wochen:
Bei meiner Ankündigung des Sommerurlaubes teilte ich Ihnen mit, dass es mir gesundheitlich nicht so gut geht und ich dringend Erholung brauche. Dies ist mir eigentlich auch gelungen. Nach 3, 4 Tagen war ich tatsächlich schmerzfrei und ich freute mich, leider nur kurz, darüber. Wir kamen Sonntags nach Hause, Dienstags plagten mich schon wieder die Schmerzen im linken Bein. Nun sind seither schon wieder 6 Wochen vergangen und viele fragten an, wie es mir geht.
Die letzten Wochen waren schlimm. Die Schmerzen kamen und gingen, aber ganz weg blieben sie nie. Nächtelang war kein schmerzfreier, erholsamer Schlaf möglich und ich fühlte mich zum ersten Mal seit der Diagnose Brustkrebs richtig krank.
Neurologisch und orthopädisch war nichts festzustellen, außer einer eingeschränkten Beweglichkeit im linken Bein. Deshalb wurde vom Neurologen ein MRT der Wirbelsäule und der Hüfte angeordnet. Die letzten Bilder der Metastasen lagen nun ebenfalls mehrere Monate zurück, die Tumormarker waren erschreckend in die Höhe gegangen, sodass auch die Gynäkologin ein MRT des Beckens und der Lendenwirbel haben wollte. Dies ist am vergangenen Mittwoch geschehen und brachte leider keine gute Diagnose. Die Metastasen sind erheblich größer geworden. In der Hüfte befindet sich eine sehr große, die wohl zu einer Entzündung führt, deren Entzündungswasser auf Nerven und Muskeln trifft. Dies verursacht dann die Schmerzen in meinem Bein.
Kurz vor dem Urlaub habe ich von 3 verschiedenen Stellen 3 Bücher “auf’s Auge gedrückt” bekommen, die alle eine Ernährungsumstellung proklamieren. Deshalb verzichte ich seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub auf Fleisch und Wurst, mein Tannenzäpfle zum Vesper und auf Zucker. Das fällt mir am schwersten, denn Kuchen ist……. nun ja, es geht auch! Stattdessen trinke ich grünen Tee, esse Ingwer und Lauch und Aprikosenkerne. Das interessanteste Buch war “Ein Leben ohne Krebs” von Griffin und die darin vertretene Meinung, dass Vitamin B17, bei uns gänzlich unbekannt und in Aprikosenkernen vorkommend, Krebszellen abtöten kann. Weiter darauf eingehen kann ich hier nicht, es würde den Rahmen sprengen. Wenn Sie Information darüber möchten, fragen Sie ruhig nach.
Seit einer Woche bin ich so gut wie schmerzfrei. Das ist für mich ein Wunder! Und ich hoffe, das hält noch eine Weile an.
Meine Unterlagen habe ich an eine ganzheitlich immunbiologisch behandelnde Klinik weitergeleitet und eine Kur beantragt. Sollte Gefahr im Verzug sein, und davon gehe ich fast aus, werde ich schweren Herzens Laden und Online-Shop für 3 oder 4 Wochen schließen müssen.
So wie es mir heute geht, ist die Arbeit kein Problem. Aber in den Tagen, in denen mich Schmerzen plagen, bin ich nur noch halb so schnell und leistungsfähig. Es tut mir leid, dass ich Ihnen immer wieder schreiben muss und Sie um Verständnis bitten muss, wenn es etwas länger dauert.
Irgendwann hoffe ich darauf, hier schreiben zu können: HALLELUJA, sie sind weg!!!!!! Wir haben es geschafft!
Liebe Grüsse
Ihre Sabine Gegenheimer



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