Vor einigen Wochen beschlossen meine Nähkursleiterin und ich bis zum Sommer die Nähkurse auszusetzen. Auf einmal taten sich für mich nach fast 6 Jahren ganz neue Möglichkeiten auf! Weder im Laden noch zu Hause hatte ich noch einen Bereich zum Nähen. Nähte ich in den Nähkursräumen, konnte ich natürlich nichts liegen lassen! Mit Muße zu nähen, war so gut wie nicht möglich, die Nähergebnisse sahen entsprechend aus – der Frust war groß.
In den letzten Wochen habe ich mir nun dort mein Reich eingerichtet: ein Raum mit 5 Arbeitsplätzen für 4 Maschinen und einen Raum mit 2 gr0ßen Zuschneidetischen. Seither sprudeln die Ideen nur so, die Näharbeiten gelingen und es tut mir richtig gut!
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Meine beiden Zuschneidetische hatten früher schöne Holzböcke von Ikea. Damals waren auch die beiden Platten noch zu einer richtig Grossen zusammengeschraubt. Sie diente mir als Ablage für die Winterstoffe, die über Sommer noch ins Winterlager zu räumen waren. Aber Winterstoffe sind schwer und irgendwann gaben die Scharniere nach und die Stoffe begruben (und zerstörten) die Holzböcke. In der ersten Not half ich mir mit leeren Saftkästen aus. Schön sieht es nicht aus, aber es ist praktisch! Denn so kann ich die Tische auch ganz schnell auf Arbeitshöhe um eine Kastenhöhe verringern
Am vergangenen Mittwoch entstanden in knapp 2 Stunden 2 Shirts nach dem Schnitt von Pattern Company 06-167, einem T-Shirt mit gerader Ausschnittkante.

Dieser eignet sich hervorragend für die Resteverwertung. Bis auf die vordere Naht von Ärmel und Vorderteil kann das Shirt komplett mit der Overlock genäht und mit der Cover (bzw. Zwillingsnadel) versäubert werden.
Für das helle Shirt reichte mein Stoffstück für das Vorder- und Rückenteil, die Ärmel mit oberer Rückenteilpartie sind aus einem zweiten unifarbenen Jersey.
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Beim 2. Shirt war der unifarbene Jersey zu wenig, so dass ich ein Stück vom gemusterten Vorderteilstoff an die obere Kante des Rückteils ansetzte.
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