Schön war’s. Anstrengend war’s. Aufregend und erfolgreich!
Bereits 10 Minuten nach der Eröffnung der Messe waren die Parkplätze rund um die Kulturhalle belegt. Am Ende waren 1.400 Besucher gekommen. Auf unserer Landkarte stecken Nadeln von Emden, Lübeck, Berlin, Cham, aus dem Elsaß, der Schweiz, dem Bodensee, der tschechischen Grenze!!! Viele Hobbyschneiderinnen aus dem Forum von Anne Liebler hatten sich auf der Messe verabredet, sich neu kennengelernt oder wiedergetroffen. Kurzzeitig ging das Gerücht um, Anne wäre selbst da!
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Die Aussteller, die dieses Jahr das erste Mal dabei waren, waren ganz überwältigt von dem Ansturm. Damit hatten sie nicht gerechnet.
Das Publikum war wieder sachkundig und interessiert und manch eine/r hat sich über Stunden in der Kulturhalle und dem zusätzlichen Zelt aufgehalten. Es gab aber auch viel zu sehen: Frau Brinkmann von Freudenberg kam aus dem Erklären der verschiedenen Einlagearten und der Verwendung der einzelnen Vlieseline nicht heraus. Bei Madeira standen um Frau Pugni-Spatz Trauben von Damen, die sich Stickereien “Bobbinwork” an der Nähmaschine mit bunten Garnen von links zeigen ließen. Die Long-Cabin-Quiltmaschine von Pfaff wurde vorgeführt, bei Elna und Babylock konnte man sich in aller Ruhe die neuesten Modelle erklären lassen. Bei Beate Sachse-Scholl von Prym lief der Rollschneider heiß, sie erzeugte so manche flotte Weste aus Walk und Wolle. Die Weißstickerei, gezeigt und erklärt und der Deutschen Spitzengilde, wurde ebenfalls viel bestaunt.
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Tatjana Golder demonstrierte ihre eindrucksvolle Nähmaschinen-Stickerei-Kunst. Auch sie hatte immer eine große und staunende Menschenmenge um sich.
Alles was ich jetzt nicht einzeln aufzählen kann, will ich zusammenfassen mit: Überall an den Ständen haben sich die Aussteller viel Mühe gegeben. Sie hatten wunderschöne Stände aufgebaut und erklärten ihr Angebot mit viel Freundlichkeit und Sachkenntnis. Dafür möchte ich Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken.
Unser Angebot an Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen wurde gerne angenommen und die vorbereitete Menge war dieses Mal ausreichend, so daß wir jeden zufrieden stellen konnten. Nicht wenige Aussteller und Besucher lobten unsere Kuchentafel. Alle Kuchen waren so richtig gut nach Hausfrauenart und von Familie und Freunden gebacken. Meine Mutter hatte mit ihren 70 Jahren wieder wahre Konditorqualität abgegeben und so mancher Besucher vom letzten Jahr verlangte nach “Oma”-Kuchen!
Wahrscheinlich muss bei einer so großen Messe etwas schief gehen! So blieb die Leistung der Zelt-Heizung weit hinter den versprochenen Wärmegraden zurück. Wir versuchten unser Möglichstes, um einigermaßen erträgliche Temperaturen zu erreichen. Gott sei Dank hatten wir über Mittag strahlenden Sonnenschein. Danke an die Aussteller im Zelt, dass sie trotzdem guten Mutes blieben!
In der Galerie der Webseite der Handarbeitsmesse Remchingen finden Sie festgehaltene Impressionen, eingefangenen an den einzelnen Ständen. Das Gästebuch ist für kurze Zeit geöffnet und wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Gerne nehmen wir auch Ihre Kritik auf und werden versuchen, Verbesserungen zu schaffen.
Die nächste Handarbeitsmesse Remchingen ist schon terminiert: am 21. und 22. März 2009 sehen wir uns, so Gott will, hoffentlich wieder.